Gran Canaria ist nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte der Kanarischen Inseln und gehört zu einer autonomen Gemeinschaft von Spanien.
Die kreisförmige kanarische Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometer und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometer. Die Hauptstadt ist Las Palmas.
Gran Canaria liegt 210 Kilometer westlich vor der Küste Marokkos im atlantischen Ozean. zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Wie alle Inseln der Kanaren ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung im Zentrum von Gran Canaria ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves.
Auf Grund ihrer klimatischen und geographischen Vielfalt wird Gran Canaria auch als Miniaturkontinent bezeichnet. Die Insel besitzt immerhin 14 Mikroklimazonen.
Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Trockentäler bis an die Küste.
Die Kanaren Insel Gran Canaria liegt im Einflussbereich der Passatwinde. Sie werden an den Inselbergen zum Aufsteigen gezwungen und sorgen an deren Nordhängen für zum Teil ergiebige Niederschläge. Gran Canaria ist daher klimatisch in etwa zweigeteilt in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. Die Trockenheit der Südinsel wird durch den Einfluss trockener Winde aus der afrikanischen Sahara noch verstärkt.

